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 Wo Zitronen bluten

In der Serie «Wo Zitronen bluten» setzt sich Riccardo Troia mit Herkunft, Erinnerung und der Konstruktion von Identität auseinander. Ausgangspunkt des Projektes ist «Sferracavallo», ein kleines Fischerdorf bei Palermo, der Heimatort seines Vaters und seiner Nonni, die in den 60er-Jahren aufgrund der ökonomischen Verhältnisse Siziliens in die Schweiz migrierten.

Von Gastautor*in

Ein Projekt von Riccardo Francesco Troia

Riccardo Francesco Troia ist visueller Geschichtenerzähler und studiert derzeit Fotografie an der ECAL in Lausanne. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit den Themen Identität, Dokumentation, Begehren und zwischenmenschliche Beziehungen. Er ist fasziniert von der Fähigkeit der Fotografie, Momente zu konstruieren und in der Zeit anzuhalten.

Aus seinen Archivbildern und neuen fotografischen Experimenten entwickelt Riccardo eine fragmentierte visuelle Erzählung. Eine Auseinandersetzung mit Erinnerungen, verwoben mit der sizilianischen Kultur, Landschaft und Küche.

Die Fotografien zeigen keine dokumentierte Realität, sondern eine subjektive, durch Erinnerungen und Projektionen geprägte Version davon. Es sind Momente, in denen Vergangenheit, persönliche Realität und Fiktion miteinander verschmelzen.

In «Wo Zitronen bluten» untersucht Riccardo Identität als instabilen, sich permanent rekonstituierenden Prozess. Die Serie reflektiert eine fragile Identität, die sich im ständigen Wandel zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Erinnerung und Projektion bewegt.

Ausstellung Écal Lausanne

Mehr unter: https://www.troia.ch

Coachings: Natacha Lesueur, écal

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13. Januar 2026

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