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«Ich wusste, was ich erzählen wollte und welche Bilder ich dafür brauchte» – Regisseurin Pauline Jeanbourquin im Interview

Ein klassisches Adolesenzszenario – der Sommer des Lebens steht vor der Tür: Die obligatorische Schulzeit ist vorbei, ein Camp in einem alten Kloster an der azurblauen Küste im Süden Frankreichs steht an. Eine der Jugendlichen hat magische Kräfte. Was sich wie ein Script für eine Coming-of-Age-Fiction anhört, ist die reale Ausgangslage, die der jungen Filmemacherin Pauline Jeanbourquin für ihren ersten Dokumentarfilm «Feu Feu Feu» einfach so in den Schoss gefallen ist. Der Film feierte am diesjährigen Vision du Réel Premiere.

«Kinder sollen nicht immer lieb und brav sein» – Dayan Kodua im Interview

Mit ihrem neuen Kinderbuch «Wenn meine Haare sprechen könnten» macht Dayan Kodua auf etwas aufmerksam, was Kinder mit afrodiasporalen* Bezügen sehr häufig erleben: Dass fremde Menschen ihnen ungefragt in die Haare fassen. Ein Thema, das uns alle etwas angeht. Wir sprachen mit ihr über das Setzen persönlicher Grenzen, die Haare als verlängerte Form der Seele und wieso Erwachsene den Kindern besser zuhören sollten.

Der energetische Aspekt von Tattooplatzierungen und die Rolle des Artists

Die meisten tätowierten Menschen sind sich darüber bewusst, dass die Kunst unter ihrer Haut viel mehr macht als nur optisch zu wirken. Sie dient dem ganz persönlichen Selbstausdruck gegenüber der Aussenwelt und stärkt einen innerlich. Doch selbst da steckt noch viel mehr dahinter: Wo Tattoos platziert und von wem sie gestochen werden, beeinflusst unser Energiefeld. Noch dazu heben uns die Tintenbilder auf eine höhere Bewusstseinsebene.

«Human.Kind.» – humanitäre Arbeit in der Fotografie

Noch bis zum 14. April 2024 zeigt das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum in Genf die Ausstellung «Human.Kind.». Präsentiert werden knapp 300 Werke der zeitgenössischen Fotografie, die sich den Herausforderungen und der Komplexität humanitärer Arbeit widmen. Die Aufnahmen unterscheiden sich sehr von den Bildern aus der täglichen Medienflut und heben durch einen sensiblen Ansatz stets die Würde des Menschen hervor. Wir sprachen mit zwei der insgesamt 30 Fotograf:innen über ihre Projekte.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen: «Es ist absurd, aber man hält oft an dem fest, was einen kaputt macht.»

Jedes Jahr findet vom 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember die schweizweite Präventionskampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt statt. Während der Aktionstage wird durch Podiumsdiskussionen, Workshops, Selbstverteidigungskurse und Filmvorstellungen zum Thema sensibilisiert. Wir waren dabei und sprachen mit einer Frau, die immer sicher war, sich vor Gewalt schützen zu können.

Writers in Prison Day 2023: Zur Erinnerung an das Schicksal politisch verfolgter Schriftsteller:innen

Dieses Jahr hat Yirgalem Fisseha Mebrahtu das Wort. Die eritreische Lyrikerin und Journalistin, die sechs Jahre im Militärgefängnis inhaftiert und gefoltert wurde, lebt heute in München im Exil. In ihren Gedichten verarbeitet sie ihre traumatischen Erlebnisse, findet Kraft und thematisiert Gerechtigkeit. Sie ist die Stimme all derer, die noch immer in Gefangenschaft oder gar verschwunden sind, weil sie ihre Meinung äusserten. Wir haben ihr zugehört.

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