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«neon green» – so funktioniert das umweltbewusste Konto

Digitales Banking ist Neuland für mich, ebenso das Herumhantieren mit Zahlen und Konti – drum rum komme ich als Geschäftsführerin nicht. Also will ich es so gut und so nachhaltig wie möglich machen. Nachhaltig im Sinne von umweltbewusst. Deshalb habe ich das neue Angebot «Neon green» der Konto-App «neon» getestet. Denn dieses verspricht punkto Nachhaltigkeit so einiges.

Von Leila Alder

Ich bin ein analoger Mensch. Witzig, dass ich ein Onlinemagazin gegründet habe? Ja, ein bisschen. Bis vor zwei Jahren habe ich auch alle meine Rechnungen noch analog bezahlt: Bargeld rausgelassen, in ein Couvertli gesteckt, Einzahlungsscheine eingepackt und den Gesamtbetrag schön ordentlich aufs besagte Couvertli geschrieben. Umständlich? Ja, ein bisschen. Worüber ich mir jedoch nie Gedanken gemacht habe ist, wie nachhaltig das Ganze denn ist. Was für einen CO2-Abdruck Konti, Rechnungen, Transaktion etc. verursachen. Ich lebe sehr umweltbewusst – beim Essen denke ich daran, bei meiner Kleidung, ich fahre kein Auto – nicht aber bei meinem Konto. Also wurde es Zeit mal genauer hinzuschauen: Schweizer:innen haben im Schnitt Kreditkartenausgaben von 410 Franken pro Monat und sind für 14t CO2-Ausstoss verantwortlich. Dank innovativer Denker, die nicht am Couvertli festhalten, wird nun mit «neon green» etwas dagegen unternommen: Die Konto-App «neon» will in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle im Schweizer Finanzplatz einnehmen und mit «neon green» dem wachsenden Bedürfnis in der Bevölkerung nach nachhaltigen Finanzprodukten gerecht werden. 

Und das Ganze funktioniert so: Durch die zertifizierte CO2-Kompensation via myclimate und dem Pflanzen von fünf Bäumen pro Monat und Nutzer:in ist das Konto bereits zu Beginn klimapositiv. Darüber hinaus wird die CO2-Konsumation der Nutzer:innen fortlaufend ausgeglichen, indem jedes Mal, wenn ein:e «neon green»-Nutzer:in mit der «neon green»-Mastercard 100 Franken ausgegeben hat, wird ein Baum gepflanzt. Bäume werden also abhängig vom Konsum, der mit der Karte bezahlt wird, angepflanzt. Den Klimaeffekten der Ausgaben wird so direkt und ohne weiteren Aufwand entgegengewirkt. Eine Übersicht in der Konto-App zeigt den Nutzer:innen jeweils direkt die Anzahl eigener gepflanzter Bäume, sowie die der gesamten «neon green»-Community. 

Ein Konzept, das mich überzeugt hatte das «nachhaltigste Konto der Schweiz» zu testen.

Um «neon green» nutzen zu können, muss zuerst die «neon App» runtergeladen und ein Konto erstellt werden. Dies dauert weniger als zehn Minuten und ist zu meinem grossen Erstaunen verdammt unkompliziert – grossartig, wie ich finde! Die Identifikation erfolgt via Foto-Ident und um den Rest kümmert sich das Team von «neon». Das Konto kann direkt als «neon green»-Konto eröffnet werden. Wenn bereits ein «neon free»-Konto besteht, kann dieses ganz einfach in ein grünes Konto umgewandelt werden, das dich 5 Franken im Monat kostet, monatlich kündbar ist und alle Vorteile des Basisprodukts «neon free» bietet. Nach ein paar wenigen Tagen lag dann auch schon meine «neon green»-Mastercard im Briefkasten und das nachhaltige Geldausgeben konnte losgehen.

Wie Geldausgeben geht wusste ich bereits – nur fühlte es sich jetzt, wo ich wusste, dass bald ein hübsches Bäumlein für meine Ausgaben gepflanzt wird, irgendwie besser an. Das nachhaltige Konto bietet nebst der CO2-Kompensation aber noch weitere spannende Funktionalitäten: So beinhaltet das Produkt eine Garantieverlängerung für elektronische Produkte um drei zusätzliche Jahre, was den Kauf von oft teureren, nachhaltigen Produkten unterstützen soll. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, zusammen mit dem Partner Yova die Gelder nachhaltig anzulegen. Was mir persönlich zudem super gefällt, ist das übersichtliche, hübsche und moderne Design der App, sowie die herzige Grafik deiner gepflanzten Bäume.

Mich hat die App, die Idee und das Konzept vollends überzeugt. Einzig der spielerische Aufbau, mit leichtem Gamecharakter, könnte so manche:n zum Geldausgeben animieren. Mein nächstes Lebensziel ist jetzt nämlich «Goldener Wald» – den kriegst du, wenn du 25 Bäume gepflanzt hast. 

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