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Let’s talk about Staubsauger

Es gibt Momente, in denen man merkt, dass man erwachsen geworden ist. Zum Beispiel dann, wenn der Staubsauger plötzlich zum Gesprächsthema beim Apéro wird und man sich über neue Modelle mit krasser Saugkraft und noch krasserer Sensorik freut. Roborock zeigt an der IFA, was Staubsauger 2026 können.

Von Leila Alder

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Willkommen in der Gegenwart. Unsere Staubsauger haben inzwischen mehr Sensoren als manche Autos, erkennen Hindernisse, erstellen Karten unserer Wohnungen und reinigen sich teilweise sogar selbst.

Auf der diesjährigen IFA Berlin, der weltweit grösste Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte, zeigte Roborock, wohin die Staubsauger-Reise geht: mit dem Saros 20 Flow Complete, dem Saros 20 Neo und – besonders spektakulär – dem Saros Rover. Letzterer sieht weniger nach klassischem Haushaltsgerät und mehr nach dem Roboter aus, der in einem Science-Fiction-Film irgendwann die Wohnung übernimmt. Nur dass er zunächst einfach mal die Treppe putzt.

Vom Haushaltsgerät zum Mitbewohner

Die Entwicklung ist bemerkenswert. Früher, beziehungsweise bei mir noch immer, war der Staubsauger ein Gerät, das man ganz umständlich aus dem Schrank holte. Heute fährt er selbstständig durch die Wohnung, erkennt Hindernisse und kehrt anschliessend zu seiner Station zurück, um sich dort quasi selbst zu versorgen.

Der moderne Saugroboter ist sozusagen die konsequente Fortsetzung unserer liebsten Popkulturfantasie – der Roboter, der uns lästige Arbeit abnimmt. Auch wenn unser grösstes Alltagsproblem noch immer keine Zombieapokalypse, sondern noch immer Brösmeli unter dem Esstisch sind.

Roborock nennt das Leitmotiv ihrer Staubsauger «Rocking Life With You». Die Idee dahinter: Technologie soll sich dem Alltag anpassen und nicht umgekehrt. Beim Saros 20 Flow Complete bedeutet das unter anderem 36’000 Pa Saugleistung, ein LiDAR-Navigationssystem und eine KI-gestützte Hinderniserkennung, die mehr als 300 verschiedene Hindernisarten erkennen soll. Selbst im Dunkeln soll sich der Roboter zurechtfinden. Das Staubsaugerlein ist gerade einmal 8,98 Zentimeter hoch und soll trotzdem zweiteilige Schwellen von bis zu 8,8 Zentimetern überwinden können.

Der interessanteste Fortschritt: Wir müssen weniger darüber nachdenken

Denn vielleicht ist die eigentliche Innovation gar nicht die maximale Saugleistung. Sondern die Tatsache, dass man irgendwann vergessen kann, dass man überhaupt einen Staubsauger besitzt.

Beim Saros 20 Flow Complete wird dafür auf ein selbstreinigendes Rollenmopp-System gesetzt. Der Mopp wird mit Druck und heissem Wasser gereinigt, die Station dosiert Reinigungsmittel automatisch. Der Saros 20 Neo geht in eine ähnliche Richtung: Er soll mit warmem Wasser und bis zu 14 Newton Anpressdruck auch hartnäckige Verschmutzungen beseitigen.

Auch der günstigere Qrevo Edge 2 FlowX setzt auf einen Rollenmopp, der kontinuierlich mit Frischwasser versorgt wird. Dazu kommen 35’000 Pa Saugleistung.

Und dann kommt der Roboter mit den Beinen

Für den grössten Science-Fiction-Moment sorgt der Saros Rover. Der weltweit erste Saugroboter mit Rad-Bein-Architektur soll dort weitermachen, wo herkömmliche Modelle an ihre Grenzen kommen: auf Treppen.

Wenn normale Saugroboter an einer Treppe kapitulieren, soll der Saros Rover nicht einfach umdrehen und auf bessere Zeiten hoffen:

Mit unabhängig beweglichen Beinen kann er Hindernisse und Steigungen überwinden, kleine Sprünge ausführen, Steigungen überwinden und sich mithilfe von 3D-Daten durch unterschiedliche Ebenen bewegen. und sich zwischen verschiedenen Ebenen bewegen. Irgendwie scary, aber irgendwie auch nützlich – besonders ab 30.

Der Roborock Qrevo Edge 2 FlowX ist in der Schweiz ab dem 15. September 2026 für 699 Franken erhältlich. Der Saros 20 Flow Complete folgt am 5. Oktober für CHF 999 Franken, der Saros 20 Neo am 12. Oktober für CHF 1’099 Franken.

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