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Kunst & Kultur

Kunst & Kultur

«Ich wusste, was ich erzählen wollte und welche Bilder ich dafür brauchte» – Regisseurin Pauline Jeanbourquin im Interview

Ein klassisches Adolesenzszenario – der Sommer des Lebens steht vor der Tür: Die obligatorische Schulzeit ist vorbei, ein Camp in einem alten Kloster an der azurblauen Küste im Süden Frankreichs steht an. Eine der Jugendlichen hat magische Kräfte. Was sich wie ein Script für eine Coming-of-Age-Fiction anhört, ist die reale Ausgangslage, die der jungen Filmemacherin Pauline Jeanbourquin für ihren ersten Dokumentarfilm «Feu Feu Feu» einfach so in den Schoss gefallen ist. Der Film feierte am diesjährigen Vision du Réel Premiere.

«Kinder sollen nicht immer lieb und brav sein» – Dayan Kodua im Interview

Mit ihrem neuen Kinderbuch «Wenn meine Haare sprechen könnten» macht Dayan Kodua auf etwas aufmerksam, was Kinder mit afrodiasporalen* Bezügen sehr häufig erleben: Dass fremde Menschen ihnen ungefragt in die Haare fassen. Ein Thema, das uns alle etwas angeht. Wir sprachen mit ihr über das Setzen persönlicher Grenzen, die Haare als verlängerte Form der Seele und wieso Erwachsene den Kindern besser zuhören sollten.

«Human.Kind.» – humanitäre Arbeit in der Fotografie

Noch bis zum 14. April 2024 zeigt das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum in Genf die Ausstellung «Human.Kind.». Präsentiert werden knapp 300 Werke der zeitgenössischen Fotografie, die sich den Herausforderungen und der Komplexität humanitärer Arbeit widmen. Die Aufnahmen unterscheiden sich sehr von den Bildern aus der täglichen Medienflut und heben durch einen sensiblen Ansatz stets die Würde des Menschen hervor. Wir sprachen mit zwei der insgesamt 30 Fotograf:innen über ihre Projekte.

Ein Gefühl von auch statt anders: «Akesi and the Congo River»

Die animierte Doku-Fiction-Serie über einen kongolesischen Jungen ist auf den Filmfestivals dieser Welt unterwegs. Die Trilogie schafft Bewusstsein, ohne dabei «eco-anxiety» zu verstärken; lehrt Inklusion statt Ausgrenzung; pflanzt Ideen ein statt zu «overexplainen». Und selbst zwischen sensiblen Themen bleibt durch die Star-Hosts noch Platz für Humor. Eva Vonk, die zusammen mit Stefanie Plattner das Multimedia-Kollektiv «TALES» leitet, gibt spannende Einblicke.

«Ruäch» – eine filmische Reise ins jenische Europa 

Im dokumentarischen Roadmovie «Ruäch – eine Reise ins jenische Europa» fahren Andreas Müller und Simon Guy Fässler mit ihrem Wohnmobil vom österreichischen Kärnten über die Täler in Graubünden bis nach Savoyen in Frankreich. Über sieben Jahre hinweg treffen sie dabei verschiedene Jenische und dokumentieren ihre Reise, bei der die unterschiedlichsten jenischen Lebensgeschichten erzählt werden. Wir haben die Macher zum Gespräch getroffen.

Prishtina Queer Festival vendos Kosovën në hartën evropiane të kulturës queer

LGBTIQ+ individuals still face numerous challenges as a result of systemic oppression, which goes beyond high levels of collective homophobia and is perpetuated through state institutions. Dylberizm and Hyjneshat are two highly active queer collectives that have made and continue to make invaluable contributions to empower the LGBTIQ+ community, raising awareness among the general population, and advancing queer culture in Kosovo.

«Wenn du dich auf etwas beschränkst, eröffnen sich plötzlich unendliche viele Möglichkeiten» – Eva Jospin im Interview

Champagner wird grossgeschrieben in Frankreich. Kunst auch. So passiert es nicht selten, dass sich die beiden vereinen. Eine dieser Symbiosen ist die Installation «Promenade(s)» von der französischen Künstlerin Eva Jospin in Zusammenarbeit mit dem ältesten Champagnerhaus «Ruinart». Chefredakteurin Leila Alder und Designerin Yael Anders haben sie an der Art Basel in Basel zum gemeinsamen Gespräch getroffen.

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