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«I grew up with stories about my brother» – Regisseurin Xisi Sofia Ye Chen im Interview

In «From Dawn to Dawn» begleitet Regisseurin Xisi Sofia Ye Chen ihren älteren Bruder, einen ehemaligen Gangster aus Barcelonas chinesischer Community, zwischen Familienleben, alten Loyalitäten und psychischen Krisen. Aus der Perspektive der jüngeren Schwester entsteht ein intimes Porträt, das der Frage nachspürt, wie Nähe zwischen Geschwistern entstehen kann, wenn Distanz Teil der Beziehung geworden ist.

«El mundo al revés» – die Welt auf dem Kopf

Auf einer abgelegenen Farm im argentinischen Hinterland schwebt eines Nachts eine Lichtkugel aus dem Mund eines Bauern. Zwei Haushälterinnen beschwören in einem Anwesen eine Wand. «El mundo al revés» von Agostina Di Luciano und Leon Schwitter verhandelt mit absurdem Witz und dokumentarischem Blick die spirituelle Wirklichkeit des ländlichen Südamerikas. Autor Jonas Rippstein hat sich den Film am diesjährigen «Visions du Réel» angeschaut.

«Masochist»: Eine Reflexion über Identität, Zugehörigkeit und die Spannung zwischen zwei Welten

Masochist ist eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit der Immigrantenerfahrung, festgehalten durch die Linse eines Besuchs im ethnischen Heimatland, während man die emotionale Komplexität bewältigt, an einem anderen Ort aufgewachsen zu sein. Der Film begleitet die Reise der Videografin (gespielt von der Filmemacherin selbst), die als Erwachsene und zum ersten Mal allein nach Indien — ihr Heimatland — zurückkehrt, nachdem sie als Kind in ein anderes Land ausgewandert war. 

Zusammen ins Museum: Kunst entdecken, gemeinsam erleben

Museen sind Orte des Staunens, des Entdeckens und der Inspiration. Doch viele Menschen scheuen den Besuch. Sei es aus Unsicherheit, fehlender Gesellschaft oder der Annahme, Kunst sei nur etwas für die gut gebildete Elite. Zusammen ins Museum (ZIM) beweist das Gegenteil: Kunst ist für alle da. ZIM bringt Menschen zusammen, die gemeinsam Kunst erleben und sich darüber austauschen möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kunstgeschichte studiert oder noch nie eine Ausstellung besucht wurde. ZIM bricht Klischees.

The Missing Piece – Die Suche nach dem Selbst in der Abwesenheit des Anderen

Manchmal ist das Vermissen nicht nur ein melancholisches Gefühl, sondern auch der Anfang einer Reise zu sich selbst. In ihrem Kurzfilm erzählen Raissa Di Renzo und Severin Wirth eine Geschichte über diese subtile, universelle Emotion. Sie vermittelt das Gefühl des Verlusts und die gleichzeitig daraus entstehende Entdeckung von Vollständigkeit – ein Gleichgewicht, das tief im Inneren ruht und darauf wartet, gefunden zu werden.

Bis sie uns hören

Obwohl rund die Hälfte aller geflüchteten Menschen Frauen und Mädchen sind, bleiben ihre Lebensrealitäten oft unbeachtet. Ihre Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen haben neben Krieg auch mit geschlechterspezifischen Ursachen zu tun. Das Projekt «Stimmen geflüchteter Frauen» von Brava gibt diesen unsichtbaren Geschichten eine Plattform und verwandelt sie in klare Forderungen, die auf ihre Anliegen eingehen und die geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung thematisieren.

«This song is for Hailie, for when that day comes»: Eminem hinterlässt seiner Tochter berührenden Song für die Zeit nach seinem Tod

Rap-Genie Eminem ist mit seinem neuen Konzeptalbum «The Death of Slim Shady (Coup de Grâce)» in aller Munde. Leider, wie so oft, nicht unbedingt im positiven Sinne. Doch allem Missverstehen seines künstlerischen Kampfes zum Trotz, traut sich der 51-Jährige mit dem Song «Temporary» etwas, was wir alle lieber auf irgendwann verschieben – bis es zu spät ist.

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